Gewappnet für die Zukunft mit MINT-Kompetenzen
Eltern haben grossen Einfluss auf die Berufswahl. Sie können dazu beitragen, dass Kinder ihre Interessen entdecken und verschiedene Möglichkeiten jenseits von Trends und Rollenbildern sehen.
Gekonnt unverzichtbar
MINT-Kompetenzen sind für jede Person wichtig und bleiben es auch in Zukunft. Diese Fähigkeiten helfen nicht nur persönlich, sondern auch der ganzen Gesellschaft: in
- Gesundheitsvorsorge,
- Digitalisierung,
- Nahrungsproduktion,
- nachhaltiger Mobilität und
- in vielen weiteren Bereichen.
Jede dieser Branchen braucht Fachpersonen mit MINT-Kompetenzen. Wir sind darauf angewiesen, dass diese grundlegenden Aufgabenfelder auch in Zukunft über genügend Mitarbeitende verfügen.
MINT-Könner*innen in der Schweiz
Innovation und Wohlstand eines Landes hängen direkt von den MINT-Kompetenzen der Bevölkerung ab. Gleichzeitig ist das Interesse an MINT-Berufen in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern unterdurchschnittlich. Um den Bedarf an Fachpersonen zu decken, ist die Schweiz immer mehr auf Einwanderung angewiesen.
Früh übt sich
Die Wichtigkeit von MINT-Kompetenzen für die Zukunft ist ein guter Grund für Eltern, bei ihren Kindern die Neugier für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik frühzeitig zu fördern. UP4mint bietet dazu Tipps und Ideen.
Erst kurz vor der Berufswahl ist es oft zu spät, um das Interesse an MINT zu wecken.
Bewusst neue Wege wählen
In der Schweiz können die meisten Jugendlichen frei wählen, was sie lernen und später arbeiten wollen. Viele entscheiden sich jedoch für einen anderen Weg als eine MINT-Ausbildung. Die Berufswahl der Kolleg*innen und die bekannten Jobprofile aus dem familiären Umfeld sind oft ausschlaggebend.
Umfragen zeigen jedoch, dass Eltern bei der Ausbildungswahl ihrer Kinder selbst nicht alle Optionen kennen. Vielmehr beeinflussen der eigene Lebensweg oder etablierte Rollenbilder ihre Empfehlungen stark.
Neugierig umschauen
Superkräfte für alle
Was Ihr Kind schon in Primarschule oder im Kindergarten ausprobieren kann
Mathias Binswanger von der FH Nordwestschweiz und der Universität St. Gallen
Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und Privatdozent an der Universität St. Gallen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Makroökonomie, Finanzmarkttheorie, Umweltökonomie sowie in der Erforschung des Zusammenhangs zwischen Glück und Einkommen.